Aktionstage und Ausstellungen

22.08.2004 - Aktionstag "Autofreier Sonntag" in Allendorf (Lumda)

Anlässlich dieser Veranstaltung wurde das Projekt "Zeig Dein Gesicht" inklusive der Anfertigung meiner Collage und Skulptur erstmals öffentlich präsentiert bzw. durchgeführt.
Es waren wie in den Jahren zuvor ca. 10.000 Besucher aktiv im Lumdatal unterwegs. Nicht alle haben den Weg zu uns gefunden, aber so viele, dass wir aus den Erlösen und Spenden sehr viel anstoßen konnten. Für mich war jedoch nicht der finanzielle Erfolg das prägende Erlebnis dieses Tages, sondern die vielen Gespräche um die Themen die das Projekt vertritt und die Erfahrung, dass Menschen nur auf einen Anstoß von Außen warten um "jetzt" aktiv zu werden. Tenor war, dass sehr viele Menschen um die Grausamkeiten wissen, aber unsicher sind, wie sie helfen können. Ein "Ertrag" dieses Tages war, dass wir so manchem Interessierten neue Wege zu der aktiven Einbindung jener Organisationen vermitteln konnten, die vom Projekt direkt unterstützt werden.

Bilder dieser Veranstaltung finden sich unter www.allendorf-lda.de




25.09.2004 - Aktionstag gegen Kindesmissbrauch in Göttingen

Für uns alle die Gelegenheit, über unsere Grenzen hinaus, unser Gesicht zu zeigen. Von diesem Aktionstag hat die Tagespresse und das Fernsehen ausführlich berichtet.

Reaktionen zum 1.bundesweiten Aktionstag gegen Kindesmissbrauch in Göttingen:

* Ein einzigartiges Erlebnis...der Aktionstag hat mir gezeigt, dass WIR etwas bewegen können...
Holger Kropp

* Wir fanden den Tag wirklich super, er hat gezeigt das man sich nicht schämen muss, das man nicht Schuld ist - und das es Menschen gibt, die einem glauben...
Wellenreiter

* Ihr habt ALLE erreicht. Jeder war berührt - Jeder hat zugehört und ALLE sind nachdenklich nach Hause gegangen. Ihr habt es geschafft, viele unterschiedliche Organisationen (egal in welchen Bereichen diese tätig sind) auf einen ... gemeinsamen Nenner zu bringen.
Udo Blumenthal

* Ich hatte im Vorfeld schon einen großen Respekt vor der Veranstaltung.. vor der Gemeinschaft.. eine Hochachtung für viele Menschen, die sich gemeinsam einem Ziel widmen...die gemeinsam stark sind. Ich werde erst aufhören, laut zu sein, wenn es auch der letzte gehört hat.
Sasita

* mir hat sehr viel Kraft gegeben da zu sein, jeder Einzelne der da war hat mir Kraft gegeben
Überlebende

* Ich habe in Göttingen viel gesehen, aber vor allem sah ich Kraft und Mut und Aufbruch. Einen riesigen Schritt der viele mitreißt. Göttingen hat vielen vor allem eins gebracht: Die Gewissheit, das etwas passiert und niemand mehr wirklich allein dasteht!
Alex

* ...und dann höre ich mich einen winzigen Bruchteil einer Sekunde später aus den Boxen sagen: „Ich stehe hier für die Männer... Das Männer auch Opfer sind, auch weich sind, hilflos sein können, war mir wichtig zu sagen dass sexueller Missbrauch mehr mit Gewalt und Macht zu tun haben, als mit Sexualität an sich.“
Rolf

* war mit meiner Frau zusammen dort, sind beide Betroffene und es hat uns einfach überwältigt, wie viele Menschen dort sich getraut haben ans offene Mic zu gehen und zu sprechen
Tom

* Ich kanns noch immer nicht in Worte fassen, was Göttingen auslöste... Wir standen zusammen, hielten uns fest, waren eine Einheit... Es ist lange her, dass ich so ein Gefühl in mir hatte...
Petra

* Ich habe so viel Neues erfahren. Ich habe mich gezeigt, habe nach dem Open Mic so sehr am ganzen Körper gezittert und war dann so stolz. So stolz auf mich und so stolz auf alle. Wirklich alle, die da waren. Ich habe gespürt, dass wir nicht alleine sind. Ich habe gespürt, dass uns so viel verbindet. Ich habe gespürt, dass wir jeder für sich und vor allem gemeinsam so so so stark sind. Das tut so gut.
Sandra

* Ich war auch in Göttingen und bewundere den Einsatz, der diese Aktion möglich gemacht hat. Ich bin kein Opfer, aber betroffen. Betroffen von dem Mut der Opfer, nach Göttingen zu fahren.
Maxi

weitere Informationen dazu findet man unter www.missbraucht.de




September 2005 - Weltkindertag in Berlin

In Kooperation mit dem Internationalen Straßenkinderarchiv e.V. haben wir unser Gesicht gezeigt.
Mit seinem großen Kinder- und Familienfest kann das Deutsche Kinderhilfswerk auf eine lange Tradition zurückblicken, die 1989 auf der Erkenntnis gegründet wurde, dass Kinder- und Familienfeste besonders geeignet sind, um im Rahmen einer lockeren und freundlichen Atmosphäre medienwirksam auf die Interessen von Kindern aufmerksam zu machen und Politiker und Öffentlichkeit zu mehr Engagement für Kinder zu begeistern.
Diese Grundidee des Weltkindertagsfestes des Deutschen Kinderhilfswerkes ist bis heute unverändert. Verändert haben sich die Dimensionen. 1989 waren es - damals noch in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn - nur wenige hundert Besucher. 1990 zog das Fest nach Berlin um. Hier fand es am Schlossplatz, am Brandenburger Tor, schließlich am Platz vor dem Roten Rathaus statt. Und von Jahr zu Jahr kamen mehr Besucher. Regelmäßig 300.000 waren es in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, alle Nachrichtensender haben über das Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerkes berichtet und teilweise live übertragen.
Diese Erfolgsstory wurde erst möglich durch die enge Zusammenarbeit mit vielen Partnern, die sich für mehr Kinderfreundlichkeit engagieren, allen voran die Träger der freien und öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Berlin.

Bilder dazu unter www.weltkindertag.de




Das "Erste" Jahr ist vorbei.
Wenn mir zuvor jemand gesagt hätte, was wir dabei alles erleben und erfahren können, hätte ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Um in der berliner Sprache meine Gefühle zu beschreiben: Muttern, kneiff mich mal.

Für die kommenden Jahren werden wir unseren Eventkalender und Termine auf Anfrage zusenden. So bleibt unserer Web-Seele Herrn Heß ständige Aktualisierungen erspart, da auch er an einem bewegenden Leben beteiligt ist und beruflich sehr viel auf Reisen ist.


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